Nach intensivem Austausch: FDP unterstützt Dirk Stelling
Gemeinsam mit dem FDP-Ortsvorsitzenden Mario Grüttner hat FDP-Stadtratskandidat Sven Anacker am Mittwoch im Hotel Daub rund zwei Stunden mit Stelling über die Zukunft Bremervördes gesprochen.
Bremervörde. Die Liberalen in Bremervörde unterstützen Dirk Stelling bei der Bürgermeisterwahl am 13. September. Zu dieser Entscheidung steht die FDP nach einem persönlichen und ausführlichen Austausch mit dem Bürgermeisterkandidaten.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zahlreiche Themen, die für die weitere Entwicklung der Stadt und ihrer Ortschaften von Bedeutung sind. Dazu gehörten unter anderem die finanzielle Situation der Stadt, notwendige Investitionen im Schulzentrum, die Stadtentwicklung und sowie die Bereiche Familienförderung und die Entwicklung der Ortskerne. Dabei ging es darum, in welche Richtung sich Bremervörde in den kommenden Jahren entwickeln soll.
„Wir haben bei vielen Themen festgestellt, dass unsere Vorstellungen und Einschätzungen in die gleiche Richtung gehen“, sagt Mario Grüttner. „Natürlich gibt es auch Punkte, über die man in einem zukünftigen Stadtrat diskutieren und bei denen man den anderen vielleicht auch überzeugen muss. Aber genau dafür ist politische Arbeit da. Entscheidend ist für uns, dass wir mit Dirk Stelling einen konstruktiven Austausch führen können.“
Die Entscheidung für Stelling sei dabei keine kurzfristige Entscheidung. Der FDP-Ortsvorstand habe die Unterstützung bereits formal beschlossen. Das Gespräch sollte vor allem dazu dienen, die Vorstellungen des Kandidaten besser kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Für die FDP steht bei der Bürgermeisterwahl nicht allein das Parteibuch im Vordergrund. Stelling tritt als CDU-Kandidat gegen den parteilosen Amtsinhaber Michael Hannebacher an, der von der SPD und der Wählergruppe Pro Bremervörde unterstützt wird. „Für uns zählt vor allem die persönliche Eignung für dieses wichtige Amt“, erklärt Anacker. „Dirk Stelling bringt eigene Ideen mit und verfügt zugleich über Verwaltungserfahrung. Das ist aus meiner Sicht eine gute Kombination.“
Anacker sieht in Stelling auch einen möglichen zukünftigen Partner für die Arbeit im Stadtrat. Voraussetzung dafür ist zunächst, dass er selbst bei der Kommunalwahl ein Mandat für den Bremervörder Stadtrat erhält. „Ich kann mir eine zukünftige Zusammenarbeit mit Dirk Stelling gut vorstellen. Für mich ist entscheidend, dass ein Bürgermeister nicht nur verwaltet, sondern Bremervörde weiterentwickeln will“, so Anacker.
Dabei müsse Entwicklung nicht immer mit großen und teuren Projekten verbunden sein. Auch kleinere Maßnahmen könnten nach Ansicht des FDP-Kandidaten etwas bewirken, wenn sie in ein größeres Konzept eingebettet seien. „Bremervörde muss entwickelt werden. Dabei kann auch eine kleine Maßnahme sinnvoll sein, wenn man gleichzeitig das große Ganze im Blick behält“, sagt Anacker.
Mit ihrer Unterstützung verbindet die FDP daher eine klare Wahlempfehlung für Dirk Stelling. „Wir sind nach dem Gespräch überzeugt, dass Dirk Stelling für das Amt des Bürgermeisters gut geeignet ist und Bremervörde neue Impulse geben kann“, fasst Grüttner die Entscheidung zusammen.